Donnerstag, 24. November 2011

Mama, verzeih mir bitte, ich suche nur den Weg und nehme die falschen Schritte.-

Mama, Papa. Auch wenn ihr das hier niemals lesen werdet, ich möchte trotzdem ein paar Worte an euch richten.
 Mama, es tut mir Leid. Es tut mir Leid, dass ich dich überfordere. Es tut mir Leid, dass du wegen mir weinst. Es tut mir Leid, dass ich dich so oft anschreie. Du weißt dass du keine Schuld hast an dem was passiert ist. Niemand von uns kann etwas dafür, wir müssen nur alle damit leben. Ich liebe dich! ♥
Papa, für dich tut es mir auch Leid. Ich wollte nicht, dass es dir wegen mir schlecht geht. Ich wollte nicht, dass du wegen mir wieder mit Rauche anfängst. Auch du kannst nichts dafür. Mach dir bitte keine Vorwürfe. Es tut mir Leid, ich liebe dich! ♥

Noch etwas an meine Freunde... Ich weiß dass man es mit mir nicht leicht hat, deshalb bin ich euch umso mehr dankbar, dass ihr mich aushaltet. Ich habe euch nicht verdient. Ich liebe euch! :*

Besonderes Dank an C. und Steffie ♥ Ihr seid die besten :****

So. Das wars dann erst mal (; Gerade suche ich im Internet nach guten Diäten, aber ich finde nichts. Ich weiß ich sollte das nicht machen aber im Moment geht es nicht anders, tut mir Leid. Ich muss mich irgendwie ablenken sonst wird das mit den 151 Tagen nichts.

Tag 104 <-- 107

Ist euer Gewicht normal?    http://www.bodycheck.bzga.de/
(sehr seriöse Seite von meiner Psychologin ;D )

Bei mir kam folgendes Ergebnis: (na super -.-)


Bei der Auswertung deiner Daten ist uns dein Gewicht besonders aufgefallen. Daher beziehen wir uns in der Auswertung nur auf diesen Bereich, da dieser Aspekt die anderen Bereiche überschattet.
Zurzeit wiegst du 51 kg und bist 165 cm groß. Dein BMI liegt bei 18.7.
Unter Beachtung deines Alters und Geschlechts zeigt dieser BMI-Wert an, dass du ein etwas zu niedriges Gewicht hast.
Du hältst dich weder für essgestört, noch bist du zurzeit wegen einer Essstörung in ärztlicher Behandlung. Dennoch geben uns deine Daten Anlass zur Sorge.
Nach unserer Auswertung hast du vermutlich einige Anzeichen einer Erkrankung, die in der Fachwelt als Anorexia nervosa (Magersucht) bezeichnet wird. Vielleicht hattest du selbst auch schon (oder immer noch) Vermutungen in diese Richtung.
Es kommt aber auch vor, dass Extrem- oder Hochleistungssportler oder auch einzelne Personen ähnliche Werte haben, ohne massiv an einer Essstörung zu leiden. Einige haben aber auch eine besondere Form, die "Anorektika Athletika" genannt wird. Solltest du bei dir Anzeichen des folgenden Krankheitsbildes erkennen, dann würden wir dir raten, (weiter) ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Magersüchtige sind auffallend dünn. Sie stehen nicht mehr in Kontakt zu ihrem Körper, wichtig ist ihr Kopf, der kontrolliert und steuert. Der Körper ist ihr Feind, der gierig und bedürftig ist und bekämpft werden muss. Die Kontrolle gibt ihnen das Gefühl, autonom und unabhängig zu sein. Betroffene kochen gern und viel für andere, essen selbst davon jedoch nichts oder täuschen das Essen vor. Magersüchtige kommen meist - von außen gesehen - aus sehr harmonisch erscheinenden Familien und hatten in dieser überbehüteten Atmosphäre keine Chance, sich selbst auszuprobieren und eine eigene Identität zu entwickeln. Im Verlauf der Erkrankung kapseln sich Betroffene immer stärker ab. Niemand ist ihnen gut genug. Schwarzweißdenken und depressive Verstimmungen machen den Umgang mit ihnen schwer. Dringender Handlungsbedarf für Angehörige und Freunde besteht, wenn Betroffene apathisch reagieren, nur noch mit leiser Stimme sprechen, kraftlos sind und bei dem kleinsten Konflikt mit Weinen reagieren. Dies sind Alarmsignale, die als ersten Schritt einen Arztbesuch nötig machen. Doch: Auffallend schlanke Menschen sind nicht automatisch magersüchtig!
Die Diagnosekriterien für Magersucht sind: Gewichtsverlust von 20% vom Ausgangsgewicht innerhalb kurzer Zeit (ca. 3-4 Monate), Gewichtsverlust ist selbst herbeigeführt, z.B. durch: streng kontrollierte und eingeschränkte Nahrungsaufnahme, Vermeidung hochkalorischer Speisen, übertriebene körperliche Aktivität, selbst induziertes Erbrechen oder Abführen (anfallsartig), ständiges übertriebenes gedankliches Kreisen um Nahrung und Figur, Perfektionismus, Hyperaktivität, Körperschemastörungen, d.h. auch bei einem vorhandenen Untergewicht bezeichnen sich Betroffene als "fett", extreme Angst vor Gewichtszunahme, fehlende Krankheitseinsicht.
Ein übertriebener Sparsamkeits- und Reinlichkeitssinn sowie Ablehnung jeglicher lustbetonten Betätigung führen häufig zu einer äußerst spartanischen Lebensweise. Die körperlichen Folgeschädigungen sind Absinken des Stoffwechsels, des Pulses, des Blutdrucks und der Körpertemperatur, was zu Müdigkeit, Frieren und Verstopfung führt. Trockene Haut, brüchige Haare zeigen die hormonellen Veränderungen an, die sich auch im Ausbleiben der Menstruation und im Extremfall auch in einer Veränderung der Körperbehaarung äußern. Bei einer Krankheitsdauer von mehreren Jahren kommt es als Folge der hormonellen Veränderungen auch zu Knochenschwund (Osteoporose).
Auf der Internetseite der BZgA (www.bzga-essstoerungen.de) befinden sich weitere Hinweise und Kontaktadressen.
Nun zu der Frage, wenn Freunde von Dir Anzeichen einer Essstörung haben. Du hast relativ viele Anzeichen markiert, die möglicherweise auf eine ernstzunehmende Essstörung hinweisen könnten. In Einzelfällen kannst du damit durchaus richtig liegen. Bedenke jedoch, dass die Symptome einer typischen Essstörung sehr unterschiedlich und auch vielfältig sein können. Keinesfalls weisen diese Anzeichen immer auf eine Essstörung hin. Sie können auch ganz andere Ursachen haben. In jedem Fall sind sie aber ernst zu nehmen und ein Grund, sich um die Freundin oder den Freund intensiv zu kümmern.
Freunde haben durchaus eine wichtige Aufgabe gerade weil sich viele Essgestörte gerne zurückziehen und abkapseln. Es ist aber sehr wichtig, dass sich gerade diese Freunde auf deine Hilfe verlassen können. Man sollte gesprächsbereit sein, sich keinesfalls nur zurückziehen oder gar hänseln. Es gilt die Regel: Man darf die Chance zur Hilfe nicht durch Gleichgültigkeit verspielen, aber seine Möglichkeiten auch nicht überschätzen.
 
 
 
Super, jetzt darf ich auch noch wegen Essstörung zu meiner Psychologin gehen oder was?! Nein, sicher nicht. Können die vergessen.

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