"Können wir machen, wenn du willst", sage ich. "Ich muss aber nicht vorbeikommen, ist deine Entscheidung." "Natürlich will ich, dass du vorbeikommst", antwortet M. und lacht. "Warum sollte ich das nicht wollen?" "Hätte ja sein können", erwidere ich. "Ja klar. Ich wollte aber nachher eigentlich zu F., du kannst mitkommen wenn du willst." "Hast du gefragt, ob ich mitkommen kann?", will ich wissen. "Nein, warum sollte ich, das ist doch nur F." "Frag ihn bitte." "Warum sollte ich?", fragt M. "Ich will nicht nerven", antworte ich. "Wie, nerven?" "M., wenn dich dein ganzes Leben lang niemand haben will, gehst du irgendwann davon aus, dass du schwierig bist und nervst. Und das will ich nicht. Deshalb frage ich auch immer. Weil ich anstrengend bin. Das haben sie mir zumindest immer gesagt. Warum magst du mich überhaupt? Jetzt mal im Ernst. Ich kann meine eigene Anwesenheit noch nicht mal ertragen, wie kann ich dann erwarten, dass jemand anderes es kann?"
Praktikum war gut.
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