"Sei nicht wie sie." Denn das Ungeheuer hat zwei Möglichkeiten, dich zu zerstören. Es kann dich fressen - oder es kann dich selbst in ein Ungeheuer verwandeln. Gewinnen wird es in jedem Fall.
(Nicholas Dane, Seite 193)
Es tut mir Leid, dass ich im Moment nicht so oft bloggen kann, aber ich habe Praktikum und da muss ich lange arbeiten. Aber ich blogge spätestens am Dienstag wieder. Praktikum ist ganz gut, nur mein Chef hat mir alleine heute 3 mal in den Finger gestochen, nur um meinen Colisterinwert herauszufingen. Morgen folgt dann Blutzucker, BMI...
Nicholas Dane, das Buch lese ich zur Zeit. Es ist schockierend, es ist grausam, es ist triggernd, aber es ist WAHR. Es beschreibt alles genau so wie es ist. Und wer es gelesen hat, versteht vielleicht, warum ich nicht in die Psychiatrie will. Nicht dass es da so wäre, nein. Aber das Gefühl ist das gleiche.
Am Dienstag bei meiner Psychologin war es okay.. *Gedankensprung*
Ich betrete den Raum. Sie sitzt direkt vor mir, es gibt kein Entkommen. Zögernd schließe ich die Tür und setze mich zu ihr an den Tisch, auf den blauen Stuhl. Sie sieht mich an. 'Du bist dünner geworden', bemerkt sie. 'Dein Gesicht ist schmaler.' 'Das liegt an der Frisur', antworte ich trocken. Warum hatte ich meine Haare nicht offen gelassen? War ja klar, dass sie wieder irgendetwas finden würde, um mit mir über meine Magersucht diskutieren zu können. Wir unterhalten uns über unwichtige Dinge, Schule usw. Frag nicht nach dem Schneiden, Frag nicht nach dem Schneiden, Frag BITTE nicht nach dem Schneiden! 'Und wie läufts mit dem Ritzen?', fragt sie 5 Minuten vor Schluss. 'Schlecht', antworte ich und starre sie an. "Was heißt denn schlecht?" "Schlecht eben."
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